Montag, 1. Dezember 2008

Thailand & Vietnam Video

Sers!
Hier jetzt mein definitiv letzter Eintrag: Ein kurzes Video von meiner Reise in Nordthailand und Vietnam.
- Im Dschungel in Nordthailand, Vietnam: Hanoi, Saigon, Sapa ( nahe der chinesischen Grenze in den Bergen), Mekong-Delta und die HaLong Bucht

Donnerstag, 13. November 2008

Laos & Kambodscha Video

So, hier ein paar Eindrücke aus Laos und Kambodscha.. 2 wunderschöne Länder! Hatte dort im August ne tolle Zeit. Leider hab ich keine Aufnahmen von den Angkor Tempeln. Aber da gibts ja einige Photos.
Bald kommt noch Thailand und Vietnam.



Gleich am Anfang, wo ich in Laos im Bus unterwegs bin.. das sind gebratene Käfer und Frösche die da durchs Fenster gestreckt werden. Jammi!

Samstag, 1. November 2008

Bali Impressions

Hier ein paar Eindrücke von meiner Lieblingsinsel. Bald folgt Vietnam, Laos, Kambodscha und Thailand. Stay tuned!

Freitag, 31. Oktober 2008

Videos

So, jetzt hab ichs mal geschafft ein paar Videos zusammenzuschneiden.
Das erste Video ist aus Lombok und Sumbawa, wo ich im Mai während meines 2wöchigen Semesterbreaks unterwegs war. Bald kommt was Neues dazu. Check it out!

Indonesia

Lombok & Sumbawa - Mai 08

Donnerstag, 18. September 2008

home

Leute, ich bin zuhause! Kanns kaum glauben. Gestern morgen in Frankfurt gelandet.. in Flip-Flops und kurzer Hose aus dem Flieger raus und erst mal geschlottert, shit ist das kalt hier!! Da würd man am liebsten gleich wieder die nächste Maschine zurück nehmen :-)
Die letzten Tage in Bangkok waren ein krönender Abschluss für eine sehr sehr geile Zeit. Roland, Jogi und ich haben nochmal kräftig Gas gegeben und die letzten Baht für Klamotten, Pad Thai Chicken und Chiang Bier rausgehauen. Von dem angeblichen Ausnahmezustand haben wir gar nichts mitgekriegt, alles war ruhig und friedlich. Aber vor dem Regierungsgebäude werden angeblich Schlagstöcke und T-Shirts mit dem Schriftzug „the last war“ verkauft. Krass.

6 Monate sind zu Ende. Wenn ich zurück denke wars schon ne lange Zeit, aber gleichzeitig fühlt es sich auch an als ob ich nur 2 Wochen weg war. Zuhause musst ich erst mal lachen, meine Family hat ein Plakat gemalt und ans Haus gehängt - "Simon, herzlich willkommen zuhause!". Ich hab mir dann als erstes einen leckeren Kaffee rausgelassen, gevespert und mir am Drumset die Finger wund gespielt. Ahh tut das gut!! Ist so schön zuhaus zu sein. Bett, Kühlschrank, Kleiderschrank (obwohl ich mich ans aus dem Rucksack leben sehr gewöhnt hab), leckeres Brot, Schokolade, Wasser aus dem Hahn und ich kann auf der Strasse laufen ohne alle paar Meter auf "Transport, Transport" und "Weed, Weed" angelabert zu werden. ;-). Wär da nur nicht die Kälte. Aber ich denk ich werd mich da schnell wieder anpassen.

So, das wars… meine Berichterstattung aus süd-ost Asien ist zu Ende. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Ich freu mich auf unser Wiedersehen!
Euer Simon


- ich werd in den kommenden Monaten mal noch ein kleines Video meines Trips zusammenschneiden und dann auf die Seite stellen. Schaut einfach in frühstens 4 Wochen mal drauf. Ciao

Freitag, 12. September 2008

Vietnam - der Norden

Back in Hanoi - der stressigsten Stadt der Welt.. der Verkehr und das Gehupe gehn mir so abartig auf die Nerven, bin froh dass es morgen nach Bangkok geht. Vietnams Hauptstadt ist eigentlich echt sehr schoen, hat viel Flair und Style.. aber die Leute sind einfach zu nervig und unfreundlich. Deshalb sind Jogi und ich, als wir letzte Woche von Saigon hierher geflogen sind, auch nur 1 Tag geblieben und haben gleich den Nachtzug nach Sapa genommen. Sapa liegt auf 1600 m Hoehe nahe der chinesischen Grenze. Hier befindet sich der hoechste Gebirgszug des Landes und eine traumhafte Landschaft, die mit vielen ethnischen Minderheiten nur spaerlich bevoelkert ist. Erst vor ein paar Wochen war hier ein grosses Unwetter, vielleicht habt ihr was in den Nachrichten mitbekommen. Touristen wurden teilweise mit dem Hubschrauber ausgeflogen oder waren Wochen von der Aussenwelt abgeschnitten. Das hat uns aber nicht abgeschreckt ein paar Tage in den Bergen zu verbringen. Es war echt super da oben. Erfrischende Temperaturen und besonders die tolle Landschaft mit ihren unzaehligen Reisterassen. Hat mich sehr an Bali erinnert. 4 Tage haben wir in Sapa verbracht, sind viel gewandert, haben eine Nacht in einem Local-Dorf verbracht und mit dem Hausherrn Geburstag gefeiert. Shit, die saufen Reisschnapps so wie wir Bier... Dann gings wieder mit dem Nachtzug 10 Stunden zurueck nach Hanoi. Auf der Hinfahrt hatten wir noch Liegeplaetze erwischt (Holzbank), zurueck gabs nur noch Sitzplaetze. Hatten uns zuvor mit Sapa-Whiskey eingedeckt um die Fahrt zu ueberstehen. Diese war dann sogar schneller vorbei als erwartet ;-) Wir waren mal wieder die einzigen Touris weit und breit und wurden eigentlich die ganze Nacht angegafft.
Zurueck in Hanoi haben wir sofort den Roland, der mit dem Bus von Saigon hoch fuhr, aufgesammelt und 2 h spater waren wir auch schon wieder im Bus und sind dem naechsten Ziel entgegengesteuert. Hui war ich fertig...
3 Tage in der Ha Long Bucht:
Die mystische Landschaft der Ha Long Bucht bezeichnen viele auch als 8. Weltwunder. Aus dem smaragdgruenen Meer ragen an die 2000 Kalksteininseln, die zu bizarren Formen erodiert sind. Es war definitiv mein Vietnam-Highlight auf einer Dschunke durch diese stillen, verschwiegenen Kanaele zu tuckern, bei Sonnenuntergang vom Boot zu springen und dann an Deck zu schlafen. Einfach nur geil! Die andere Nacht verbrachten wir auf der groessten Insel der Bucht im Hotel und sind am naechsten Tag noch im Nationalpark gewandert. Die Landschaft ist der Hammer. Dschungel, Berge und Inseln soweit das Auge reicht.
Jetzt sind wir wie gesagt wieder in Hanoi und weil wir kein Bock auf die stressige Stadt haben, haben wir uns ein DVD-Player ausgeliehen und etliche hier legale DVD-Raupkopien gekauft. Nun verbringen wir die restliche Zeit - bis morgen frueh der Flieger nach Bangkok geht - im Hotelzimmer. Nur gelegentlich geht jemand vor die Tuer und holt was zum Essen und Bier :-)
Vor 6 Monaten haette ich jemand der sowas macht fuer dumm erklaert.. aber nach dieser langen Zeit ist jetzt so langsam wirklich die Luft raus und ich kanns kaum erwarten heim zu kommen. Noch 6 Tage!! Mein letzter Eintrag kommt dann aus Bangkok. Hoffe es laeuft alles glatt dort. Wegen Demonstrationen gegen die politische Fuehrung ist dort gerade Ausnahmezustand. Wir werden sehn.
Viele Gruesse auch von Roland und Jogi!!
Cya

Montag, 1. September 2008

Vietnam - der Sueden

Sin chao aus Saigon!!
Sitz gerade im Internet-Cafe in Ho-Chi-Minh city (Saigon), neben mir der Jogi und der Roland. Ja, gegen Ende ist jetzt echt nochmal was los hier. Der Jogi aus Oberwolfach war in China und Kambodscha am reisen und hat sich jetzt spontan entschlossen mich in Saigon zu besuchen und mit mir die letzten Wochen zusammen durch Vietnam zu duesen. Seine Entscheidung kam mir ganz recht. Alleine reisen hat mir zwar riesig Spass gemacht, aber gegen Ende nochmal mit nem Freund unterwegs zu sein hat auch was. Und jetzt hab ich sogar 2 Freunde neben mir sitzen! Denn den Roland, mein Mitbewohner von Bali, haben wir vor wenigen Tagen eher zufaellig im Mekon-Deltag getroffen. Echt krass.. die Welt ist einfach viel zu klein. Und jezt ziehen wir gerade zu dritt in Saigon um die Blocks und bald sehen wir uns alle im Norden in Hanoi wieder, dort werden wir unsere letzten Tage verbringen. Jogi und ich fliegen morgen direkt nach Hanoi, Roland kommt mit dem Bus nach.
Vietnam.. das letzte Land auf meiner Tour. Die Leute: teilweise sehr nett, teilweise sehr unfreundlich, viele versuchen einen abzuzocken. Aber nicht mit mir! Bin ja schon einiges gewohnt aus Indonesien. Was ich aber nicht gewohnt bin sind die unzaehligen Bettler und Invaliden, Bombenopfer und missgebildete Menschen aus dem Vietnamkrieg. So viel Leid und Elend. Ist echt schlimm. Damals wurde von den Amis Tonnen von Entlaubungsgas in den Waeldern abgeworfen, um die Baeume zu entlauben damit sich die Vietcong-Kaempfer nicht mehr verstecken konnten. Was sie aber nicht wussten war der schreckliche Nebeneffekt von "Agent Orange": Noch heute werden viele missgebildete Babys geboren. Auch wenn Kambodscha und Vietnam tolle Reiseziele und touristisch gesehen absolut wenig los ist, ist es oft nicht ganz einfach hier. Man sieht so viel das einen einfach nicht los laesst.

Saigon ist ne krasse busy Stadt. Der Verkehr, die Abgase und der Laerm sind die Hoelle. Jogi und ich haben uns gleich mal einen Roller ausgeliehen und haben uns ins Getuemmel gestuerzt. Puuhh.. zum Glueck hab ich mir schon auf Bali einige Skills angeeignet und bin so nicht ganz durchgedreht. Eigentlich wars ein ganz geiler Ride, vor allem ist hier wieder Rechtsverkehr angesagt, gar keine so leichte Umstellung nach 5 Monaten links. Und was es hier schon wieder alles zum Essen gibt!! Echt abgefahren. Gestern hatten wir was Feines zum Abendessen: Ein Enten-Embryo, im Ei, mit Schnabel und Knochen etc. Etwas komisch, aber gar nicht so schlecht. Vor allem solls sehr gesund sein. Die letzten Tage waren wir auf einer Tour durchs Mekong-Delta, Vietnam wie aus dem Bilderbuch. Dort spielt sich das Leben auf dem Wasser ab. Wir haben einige schwimmende Maerkte besucht. Es gibts alles was ein Vietnamese waerend seines Lebens braucht, vom Haarschnitt bis zum Sarg, aber hauptsaechlich Gemuese, Obst und andere Lebensmittel. Abends, in irgendeinem Kaff, haben wir dann den Roland getroffen und zur Feier des Tages haben wir uns eine vietnamesische Massage gegoennt. Hmm.. war nicht ganz so entspannend wie z.B. ne Thai- oder ne Laos-Massage, eigentlich hats sogar scheiss weh getan und ein schoenes Andenken fuer die naechsten Wochen hab ich jetzt auch noch.. aber seht selbst :-)
So, jetzt hab ich Hunger, mal sehn was ich Leckeres finde...

Dienstag, 26. August 2008

Kambodscha

Im April 1975 marschierten die Streitkraefte der Roten Khemer in Phnom Penh ein und trieben die Bevoelkerung gewaltsam aufs Land um dort ihre neue Existenz als Kleinbauern aufzunehmen.Mit dem Fall Phnom Penhs begann eines der blutigsten Kapitel in der Geschichte der Menschheit. Die Roten Khmer begannen, die radikalen Ideen ihres „Bruders Nummer 1“, Pol Pot, vom kommunistisch-primitivistischen Bauernstaat konsequent umzusetzen, und zwangen die Bevölkerung unter Androhung der Todesstrafe, die Hauptstadt binnen 48 Stunden zu verlassen. Sie sollten auf dem Lande als Bauern und Landarbeiter eingesetzt werden. Diese Menschen hatten noch das gluecklichere Los, denn Pol Pot befahl Massenexekutionen von Intellektuellen, Lehrern, Gebildeten und deren Familien. Selbst das Tragen einer Brille galt als Anzeichen fuer Intelligenz und wurde als Verbrechen eingestuft, das mit dem Tode zu bestrafen war. So überlebten landesweit nur 50 Ärzte und 5.000 von vormals 20.000 Lehrern. Die Herrschaft Pol Pots war ebenso von seiner Paranoia und der seiner Anhänger geprägt, die jeden, der nicht pünktlich zur Arbeit erschien, als Volksverräter bestraften. Die Kambodschaner waren gezwungen worden, schwarze Einheitskleidung zu tragen, und mussten täglich 12 Stunden und mehr unter schwersten Bedingungen Landarbeit verrichten, ohne entsprechend mit Nahrungsmitteln und Medizin versorgt zu werden. Schon nach kurzer Zeit konnten die Bauern nicht einmal mehr den Reisbedarf des eigenen Volkes decken, und nicht wenige mussten sich von Ratten ernähren, um nicht zu verhungern. Die Schreckensherrschaft dauerte vier Jahre lang, bevor vietnamesische Streitkraefte 1979 in der Hauptstadt, die bis dahin eine Geisterstadt war (4 Jahre!), einmarschierten. Bis zu jenem Zeitpunkt waren mindestens eine million, moeglicherweise aber auch bis zu drei millionen Khemer dem Voelkermord zum Opfer gefallen. Im berüchtigten „Sicherheitsgefängnis 21“ in Phnom Penh überlebten 7 von insgesamt 20.000 Gefangenen. Wer dort nicht an der Folter starb, wurde auf den Killing Fields vor den Toren der Stadt umgebracht. Heute hab ich mir diese zwei schrecklichen Plaetze angeschaut. Im Sicherheitsgefaengnis S21 wurden die Menschen auf kleinstem Raum gehalten, und verblieben zwischen 2 und 7 Monaten hier, wahrenddessen sie auf die unterschiedlichsten, sadistischsten Methoden gefoltert wurden, bis sie die Gestaendnisse erbrachten, die die Khmer Rouge hoeren wollten. Wer die Folter ueberlebte, wurde dann in Lastwagen aus der Stadt gefahren, wo er ermordet und in Massengraebern verscharrt wurde. Das Gefaengnis von Toul Sleng ist in vier Gebaeude unterteilt, und man durchlaeuft eine Dramaturgie des Schreckens: Im ersten Gebaeude befinden sich Folterzellen und Bettgestelle, auf denen die 14 Leichen lagen, die die vietnamesischen Befreier im Januar 1979 vorfanden (neben 7 Ueberlebenden - 7!! von 20.000...). Neben den Bettgestellen, auf denen teilweise noch Metallfesseln und Foltergegenstaende liegen, haengt ein Foto, auf dem das Auffinden der Leiche dokumentiert wird. Sehr schreckliche Bilder von verstuemmelten Leichen. Auf dem Boden ist immer noch das eingetrocknete Blut zu sehen. Die Balkone sind mit Stracheldraht gesichert, damit sich die Gefangenen nicht in den Tod stuerzen konnten um weiterer Folter zu entgehen. Es ist unglaublich, mit welcher Grausamkeit die Khmer Rouge vorgingen. Vor allem, als klar war dass Utopia nicht funktioniert, weil statt der erwarteten Verdopplung der Reisproduktion noch weniger als vorher produziert wurde, die Menschen verhungerten und neue Verantwortliche gesucht und verfolgt wurden, stieg die Zahl der Toetungen noch weiter an. Als das Geld fuer Benzin fuer die Todestransporte ausging, wurden die Menschen hinter den Lastwagen hergeschliffen und nach dem Tod irgendwo im Feld verscharrt. Als die Munition nicht mal mehr ausreichte um mehrere Leute in eine Reihe zu stellen und mit derselben Kugel zu toeten, wurden sie schlicht erschlagen und ihnen die Kehle durchgeschnitten. Muettern wurden die Babys aus den Armen gerissen und gegen einen Baum geschmettert. Auf den Killing Fields sind bisher 8985 Leichen ausgegraben worden, Schaetzungen gehen von insgesamt 17.000 Toten aus. In vielen Teilen des Landes gibt es aehnliche Massengraeber. Man laeft dort zwischen den ausgegrabenen Massengraebern herum, ueberall liegen noch Kleidungsfetzen und Knochen rum. Es ist einfach nur erschuetternd, sehr sehr traurig und unvorstellbar was hier vor nur 30 Jahren abging.

Kambodscha hat sich inzwischen wieder relativ gut erholt, aber die Wunden sitzen tief. Aber die Leute sind sehr freundlich und freuen sich wenn Touristen kommen. So.. jetzt hab ich mich in dem neuen Blog mal nur mit der Schreckensherrschaft der roten Khemer befasst. Das Thema beschaeftigt mich gerade sehr. Ich kann einfach nicht fassen zu was Menschen in der Lage sind. Ich will jetzt eigentlich gar nicht mehr schreiben was ich in Kambodscha schon alles erlebt habe. Ich lass lieber Bilder sprechen. Nur soviel.. mir geht es nach wie vor hervorragend, ich sehe viele tolle Sachen (mit Aussnahme von heute) die mich immer wieder umhauen, lerne sehr nette Leute kennen und bin noch mit viel Spass und Freude auf Tour. Aber so langsam freu ich mich dann auch wieder auf zuhause.. mein Bett, guter Kaffee, Schlagzeug spielen, Mamas Essen und und und. Aber vor allem freu ich mich auf euch alle!!! Bald gehts nach Vietnam, meine letzte Station. stay tuned!
euer Simon

Freitag, 15. August 2008

Zentral- und SuedLaos

Ja er lebt noch :-) - immer noch in Laos, aber nicht mehr lange. Morgen frueh nehm ich den Bus nach Kambodscha, Siem Reap. Die maechtigen Khmer Tempel Angor Wat sind Kambodschas groesste Sehenswuerdigkeit und abekannt aus den Filmen Tomb Raider und Dschungelbuch. Aber jetzt erst mal was bisher geschah: Mein letzter Eintrag kam aus Vang Vieng. Dort hab ich mit den Leuten die ich auf der Mekong-Bootstour kennengelernt hab noch ein paar tolle Tage verbracht. Wir waren tuben und viel mit dem Roller rumduesen. Leider hats fast ununterbrochen geschifft und viele Strassen waren ueberschwemmt und unpassierbar. Weiter gings in Laos Hauptstadt Vientiane. Das war die mit Abstand ruhigste Hauptstadt wo ich je war. Dort gibts eigentlich gar nichts. War da auch nur ein Tag als Zwischenstopp, um den Nachtbus in Sueden zu kriegen. 700 km - 12 h ueber Nacht, jeder hat sein eigenes Bett. So macht Busfahren Spass und ich hab eigentlich die ganze Zeit nur gepennt. In Vientiane hab ich mich von den andern getrennt und ich war wieder allein. Aber bereits im Bus hab ich den Chris aus Muenchen kenngelernt mit dem ich die letzte Woche nun auf Tour war. Es sind so viele Traveller unterwegs, ok, lang nicht so viel wie in Thailand, aber man laeft sich einfach immer wieder ueber den Weg oder lernt schon auf der Fahrt jemand kennen der das gleiche Ziel hat. Auch wenn man alleine reist ist man eigentlich nie allein.
An der Grenze zu Kambodscha befindet sich ein einzigartiges Feuchtgebiet das von den Laoten Si Phan Don genannt wird - the 4000 islands. Hier erreicht der Mekong seine groesste Ausdehnung. Auf einer Laenge von 50 km und einer Breite von bis zu 14 km gliedert sich der groesste Fluss sued-ost Asiens in etliche Kanaele und gibt hunderte kleiner Inseln frei. 3 Stueck sind bewohnt und auf Don Det hab ich 4 gechillte Tage verbracht. Ueberhaupt ist hier in den Laendern der Mekong-Region gerade sehr wenig los, denn es ist Regenzeit. Aber auf der Insel war echt gar nichts los. Chris, 2 Wuerzburger, 3 Portugiesen und ich waren so ziemlich die einzigen Besucher. Wir hatten ne tolle Holzhuette direkt am Mekong. Viel schlafen und essen, lesen, im Mekong baden, Bier und laotischer Whiskey trinken (Flasche 1 Euro), mit dem Hausaffen des Guesthouses spielen, mit dem Fahrrad die Insel erkunden und Delphine beobachten (ja! in diesem Teil des Mekong gibts Delphine!) waren die Tagesbeschaeftigungen. Es gibt weder Elektrizitaet noch ein Wassersystem, Strom gibts nur Abends fuer 3 Stunden aus dem Generator. Die Guesthouses haben Duschen mit Wasser aus dem Fluss und Regenwasser, die Einheimischen baden nur im Fluss. Verrueckt. Und weil ich sehr gut im Zeitplan war, von Laos mehr als begeistert bin und nach diesen relaxten Tagen wieder etwas Action noetig hatte, sind Chris und ich nochmal 150 km zurueck in Norden gefahren. In Pakxe haben wir uns 2 Roller ausgeliehen und waren die letzten 3 Tage nun im Hochland unterwegs. 300 km auf meist beschissenen Strassen, gluecklicherweisse fast nur Sonne, angenehmes Klima, etliche tolle Wasserfaelle, fantastische Landschaften, herrliche Ausblicke und viele Doerfer. Das unberuehrte Laos, fernab vom Massentourismus. Haben waehrend der 3-Tages-Tour vielleicht 5 andere Traveller gesehn. Die Doerfer fand ich am coolsten. Mehr Schweine und Ziegen als Menschen, ueberall laufen die Viecher rum und man muss sich einen Weg bahnen. Die Leute wohnen in Holzhuetten auf Stelzen, unter dem Haus sind die Schweine die den Muell, der von der Kueche durch ein Loch nach unten geschmissen wir, gleich futtern. Und dann die Esskultur der Laoten... vor den Haeusern sitzt die ganze Family beisammen, in der Mitte ein grosser Eimer mit Riesen-Heuschrecken und dann wird denen erst mal der Darm rausgezogen, danach kommen sie auf den Grill. Ausserdem gibts gegrillte Ratte und Frosch. Echt unglaublich... Deshalb hat unser Mittagessen manchmal halt nur aus Reis bestanden. Zurueck in Pakxe hab ich mir vorhin dann erst mal wieder richtig den Bauch vollgehauen! :-D
Laos war super, ich bin gespannt wie Kambodscha wird. Morgen frueh gehts los. 14 h Busfahrt... :-(


Gewidmet meiner Tante Susi, die letzte Woche ihren 50. Geburstag hatte. Haett so gern mit euch gefeiert!

Montag, 4. August 2008

NordLaos

So, bin in Laos. Krasses Land. Hier mal ein paar Infos:
Touristisch geht hier noch sehr wenig, denn wegen der sozialistischen Fuehrung ist Reisen erst seit 12 Jahren moeglich. Das besondere in Laos ist die malerische Karstlandschaft und die ethnische Vielfalt. 3/4 des Landes bestehen aus Gebirge, Dschungel und Fluessen, es gibt wilde Elefanten und Tiger. Auf 236.800 qkm leben 5,6 mio. Menschen, in keinem anderen Land der Region teilen sich so wenig Menschen so viel Flaeche. Laos ist eines der aermsten Laender der Welt. Jedes elte Kind stirbt in Folge von Unterernaehrung und schlechten hygienischen Bedingungen. Jeder dritte Laote kann weder lesen noch schreiben, die Lebenserwartung liegt bei 55 Jahren.
Ist krass hier mit dem Bus durch die wunderschoene Landschaft zu fahren, immer wieder kommen kleine Doerfer wo die Menschen unter heftigen Bedingungen wohnen. In Indonesien hab ich ja schon einiges gesehen, aber das hier ist noch ne Stufe haerter.
Letzte Woche gings von Pai zurueck nach Chiang Mai und von dort an die Grenze Thailand - Laos, Chiang Khong. In dem Guesthouse dort hab ich paar nette Leute aus England, Finnland und Holland kennengelernt, die die selbe Tour haben wie ich und seither sind wir zusammen unterwegs. Zunaechst mit einem sehr gemuetlichen Boot 2 Tage auf dem Mekong, durch tolle Schluchten und fantastische Aussichten auf die Berge, nach Luang Prabang. Unterwegs haben wir in einem kleinen Dorf genaechtigt und wurden von Mama Su mit Schlangen- und Skorpion-Whiskey verwoehnt... Also die Viecher sind in dem Whiskey eingelegt.. war gar nicht uebel. Ueberhaupt hab ich in den letzten Wochen so viel unbekanntes komisches Zeugs gegessen und getrunken (ist einfach so toll ueber den Markt zu schlendern und futtern, futtern, futtern :-) - kein Wunder dass ich gerade heftige Magenprobleme hab... Luang Prabang. Dieses kleine Staedtchen, direkt am Mekong und umgeben von hohen Bergen, ist seit ein paar Jahren UNESCO-Weltkulturerbe und hat einiges zu bieten. Die aeltesten und schoensten buddhistischen Bauwerke in Laos, tolle Maerkte (leckere Insekten!), den morgendlichen Almosengang der Moenche und viel viel Flair. Von dort aus haben wir paar Ausfluege unternommen, unter anderem zu einem Wasserfall der aus 30 m Hoehe in die Tiefe stuerzt, in natuerlichen Swimming-Pools kann man baden und von den Baeumen springen, top! Und jetzt bin ich in Vang Vieng, einem noch keineren Ort mit noch schoenerer Landschaft. Vang Vieng ist die Touri-Hochburg des Landes, das Angebot an Freizeitaktivitaeten ist riesig. Trekking, Klettern, Raften, Mountain-Biking uvm. Aber das Highlight ist Tubing! Man leiht sich einen grossen Autoreifen, laesst sich ein paar km aus der Stadt fahren und dann gehts auf dem Fluss (der hat wegen der Regenzeit gerade sehr viel Wasser und geht ganz schoen ab) zurueck Richtung City. Viele Einheimische haben da ne Niche entdeckt und jetzt gibts alle paar hundert Meter eine Fluss-Bar wo man rasten und ein Bierchen trinken kann. In einer Stunde gehts los, der Regen hat gerade aufgehoert und die Sonne ist da. Jipiieehh!

Ach ja, auf der linken Seite hab ich ein neues Photoalbum und auf der Karte koennt ihr sehen wo ich die Bilder aufgenommen hab und dadurch auch meine Reiseroute erkennen. Cya!

Freitag, 25. Juli 2008

Nordthailand

Viele Gruesse aus Pai! - 28.7.2008
Die erste Woche meines Trips ist schon vorbei. Die Woche war unglaublich. Letzten Sonntag gings los, bye Bali.. Erster Stopp Kuala Lumpur, Malaysia fuer 2 Tage. Und schon wieder Regenzeit.. es war kaum zum aushalten.. extrem schwuel, man ist einfach nur am schwitzen. Die Stadt hat ausser der tollen Skyline und china town eigentlich nicht sehr viel zu bieten, aber ich hab gleich ein paar Leute kennengelernt und wir hatten ne tolle Party. Und dann gings nach Nordthailand, Chiang Mai. Tolle Stadt, nette Menschen, Elefanten auf der Strasse, angenehmes Klima, aber viel viel Regen :-(. Ich hab mir ne tolle Zeit zum Reisen ausgesucht.. es ist die Zeit des Suedwest-Monsun, es regnet an 15-25 Tagen im Monat, es gibt viele Ueberschwemmungen und Erdrutsche. Aber dafuer strahlt die Landschaft ueberall in frischem gruen. Sie ist sehr abwechslungsreich, es gibt viele hohe Berge und breite fruchtbare Taeler. Aber die groesste Faszination hier sind die vielen Bergvoelker die in kleinen Doerfern auf den Bergen leben. Es sind meist Fluechtlinge, jedes Volk (10 Stueck) hat eine eigene Sprache und Kultur. Und die letzten Tage haben wir die Leute mal besucht.
Von Chiang Mai gings in einer aufregenden Busfahrt weiter nach Norden, nach Pai. Und die letzten Tage war ich nun am wandern. Die Gruppe bestand aus 6 Leuten aus 4 Laendern die ich vor Ort kennen gelernt hab. War ne tolle Truppe. Die Trekking-Tour war zwar sehr anstrengend, aber hat sich gelohnt. War ein tolles Erlebnis. Es ging rauf und runter, wahnsinns Aussichten, ueberflutete Strassen, konstant nasse Fuesse, Schlamm und Matsch, Moskitos, Blutegel, baden mit Elefanten... Action!! Unser Guide Kon hat die tollsten Mahleiten aus seinem Rucksack und einer Pfanne gezaubert und Teller und Becher aus Bambus geschnitzt. Uebernachtet haben wir in 2 Bergdoerfern. War toll mit den Locals die kein Wort englisch sprechen abzuhaengen. Krass wie die Leute da leben in ihren kleinen Holzhuetten.. Bis vor 2 Jahren gabs nichtmal Elektrizitaet, jetzt hat jedes Haus vom Staat ne Solarzelle bekommen und es gibt Radio und Licht. Wow. Kein Auto und TV, kein Laptop, kein Kuehlschrank... unvorstellbar fuer uns.
Und jetzt bin ich wieder in Pai und eigentlich wuerd ich am liebsten die ganze Zeit hierbleiben. Viele nette Leute, Essen (das ist meine Lieblingsbeschaeftigung hier :-), Landschaft.. Aber morgen gehts weiter, an die Grenze zu Laos. Dort werd ich ne 2-taegige Bootstour auf dem Mekong starten. Freu mich schon sehr.
Mir gehts soooo gut! Ich meld mich.. ciao

Donnerstag, 17. Juli 2008

Mum & Dad zu Besuch + Bye-Bye Bali

20.7. Letzter Tag auf Bali... ich kanns kaum glauben. Bin echt traurig Abschied zu nehmen. Gestern sind Mama und Papa heimgeflogen und haben meine Surfboards, Laptop und den ganzen Kram mitgenommen. Jetzt hab ich hier nur noch mein Reiserucksack und was ich so fuer meinen Trip brauche, perfekt. Die letzten 2 Wochen mit meinen Eltern waren klasse. Erst hab ich noch meine Klausuren geschrieben, waren nicht wirklich heftig.. wie gesagt, das Niveau ist hier halt schon ein anderes als in Deutschland. Wir waren fast jeden Tag auf Tour. Ich hab ihnen die Highlights der Insel gezeigt, unter anderem haben wir den Vulkan Gunung Batur bestiegen -fette Aussicht aber kalt!-, waren 2 Tage auf Nusa Lembongan, haben viele Tempel, Affen und Zeremonien gesehen und ich war nochmal kraeftig surfen. Papa hat auch mal sein Glueck versucht :-). Ein weiteres Highlight war auch die groesste Verbrennungszeremonie Balis seit ueber 30 Jahren. Das Oberhaupt der Royal Family in Ubud und ein paar andere wichtige Leute sind gestorben und wurden nach Balinesischer Tradition nach einem riesigen Umzug verbrannt. Was da abging ist nicht in Worte zu fassen. Wir sind auf jeden Fall alle froh dass wir nicht totgetrampelt wurden...
Die letzten 2 Wochen waren auf jeden Fall noch mal ein kroenender Abschluss fuer eine unglaublich tolle Zeit die mich glaube ich sehr gepraegt hat. Was ich am meisten vermissen werde ist die Freundlichkeit der Menschen hier, das Meer vor der Haustuer und natuerlich das Surfen. Aber ich komm wieder, keine Frage!
So, und heut Abend gehts los! Hab echt gemischte Gefuehle.. bin traurig Abschied zu nehmen aber genauso gespannt und voller Vorfreude auf das was ich in den kommenden 2 Monaten erleben werde. Zunaechst gehts 2 Tage nach Kuala Lumpur, dann hoch nach Nordthailand, Chiang Mai. Von dort kommt dann warscheinlich mein naechster Blogeintrag.
Machts gut und ein letztes mal: Sampai jumpa!!!

Donnerstag, 26. Juni 2008

schon wieder NL und was sonst so geht

Hey! Heut mal nur ein kleiner Eintrag, arg viel gibts auch gar nicht zu berichten... bzw. eigentlich doch, hab aber gerade keine Lust groß was zu schreiben :-). Am Wochenende war ich mit ein paar Leuten mal wieder auf Nusa Lembongan, bereits zum 3. mal und wenn meine Eltern in 2 Wochen kommen gehts nochmal hin. Diese kleine Insel, nur 1 Stunde Bootsfahrt von Bali entfernt ist einfach ein Traum. Sehr gechillt, sehr nette Menschen und tolle Wellen, vor allem nicht so überfüllt wie auf Bali. Natürlich haben wir auch Fußball geschaut, direkt am Strand in einem Pavillion, im Mondschein und Wellenrauschen im Hintergrund. Krass, jetzt ist Deutschland im Finale! Es wird in Kuta bestimmt auch abgehen, sind ja einige Deutsche unterwegs und ein paar Spanier mit denen ich ab und zu surfen bin sind natürlich auch am start... wird bestimmt cool - aber lieber würd ich mit euch zuhaus, in O-Town City, München und Künzelsau das Finale sehen und feiern.
Ich kanns echt kaum glauben, aber in nicht mal mehr 2 Wochen schreib ich Klausuren und das Semester ist auch schon wieder vorbei und bald dann auch meine Zeit auf Bali :-(. Aber zunächst verbring ich noch 2 schöne Wochen mit meinen Eltern und zeig ihnen meine Favourites. Tja, und dann geht der Trip in die nächste Runde: Heute morgen hab ich ein paar Flüge gebucht. Am 21.7. zunächst über Kuala Lumpur in Thailands Norden nach Chiang Mai. Dort beginnt meine 8-wöchige Mekong-Reise durch Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Nur ich und mein Rucksack. Ich bin sehr gespannt und freu mich riesig. Klar werd ich Bali, meine Freunde und das Surfen vermissen, aber ich will Neues sehen und erleben. Mitte September treff ich mich dann mit dem Roland (er bleibt noch länger auf Bali und ist dann mit Steffi in Süd-Thailand und Kambodscha unterwegs) wieder in Bangkok, nochmal shoppen, den Rucksack bis zum geht-nicht-mehr vollstopfen, Party machen, Insekten essen.. und dann gehts heim nach Good ol`Germany.
Gar nicht mehr so lang und wir sehen uns alle wieder! Natürlich werd ich meinen Blog auch während der Rundreise nicht vernachlässigen und lass euch wissen wies mir geht.
Aber ich werd mich auch nochmal von Bali melden und euch berichten was ich mit meinen Eltern so erlebe.
By the way.. ich freu mich jederzeit über mails aus der fernen Heimat! -> simon-meier@gmx.de
Sampai jumpa!

Mittwoch, 11. Juni 2008

Java Vulkantour

„Auf nach Java!“ hieß es letzte Woche. Die Crew bestand aus Roland, mir und 3 Freunden aus der Uni. Wir haben uns diesmal ein Auto ausgeliehen weil Rollerfahren auf die Dauer ganz schön anstrengend und nervig ist. Mit der Fähre gings nach Ost-Java. Unser Ziel: 2 der beeindruckendsten Vulkane Indonesiens. Wäre Java ein eigenes Land hätte es die dritthöchste Bevölkerungsdichte der Welt. Dort leben 130 Mio. Menschen, mehr als 50 % von ganz Indonesien (17.500 Inseln!!!). Unsere erste Station: Mount Bromo. Dieser Vulkan ist mit seinen 2400 m eigentlich der Kleinste von 3 Vulkanen, die sich aus dem erloschenen Krater des Tengger erheben. Quasi eine Vulkan-im-Vulkan Formation. 2004 war der letzte Ausbruch. Bereits in 2000 Metern Höhe wo wir die Nacht verbracht haben es scheiß kalt – um die 5 Grad. Ganz schön heftig wenns ein paar Stunden vorher noch 30 Grad hatte. Wir haben alle mehrere T-Shirts und Pullis angezogen und vor Ort noch Mütze und Handschuhe gekauft und ne Jacke ausgeliehen. Um 4 Uhr morgens gings dann mit Guide und Jeep zu einem Aussichtspunkt, wo wir den Sonnenaufgang über dem Vulkan-Komplex bestaunt haben. Ein wahnsinns Gefühl da oben zu stehen. Ich denk die Bilder sagen alles! Sehr sehr geil war das! Dann gings weiter in den Einbruchkessel (Landschaftlich stell ich mir so die Mongolei vor) dann hinauf zum Krater. Mittlerweile war dann auch die Sonne da und es war wieder richtig heiß.
Wie auch auf Bali betrachten die Javanesen ihre Vulkane als heilig. Einmal im Jahr versammeln sie sich am Krater zu einer Besänftigungszeremonie auf dem schmalen Grat des Vulkans um Obst, Gemüse und Blumen in den dampfenden Abgrund zu werfen. Früher wurde sogar ein Mensch geopfert. Im Hintergrund vom Bromo erhebt sich der 3700 m hohe Mount Semeru (auf dem Bild der Vulkan der die Rauchwolke ausspuckt, der Mittlere ist der Bromo). Wenn er von Zeit zu Zeit ausbricht richtet er beträchtliche Schäden an.
Nach diesen tollen Eindrücken verbrachten wir eine Nacht irgendwo in der Pampa im einzigen Hotel weit und breit. Wir mussten zwar 7 € pro Person hinblättern, soviel wie noch nie für eine Übernachtung, aber es war echt top! Nach deutschen Maßstäben bestimmt ein 3-Sterne Hotel und nach der vorigen kurzen und kalten Nacht Luxus pur. Am Tag darauf haben wir eine nette 5-köpfige Familie kennengelernt, die spontan ihren kleinen Laden dicht gemacht haben um uns ein paar tolle Plätze in der Gegend zu zeigen (lustiger Badenachmittag an einem Wasserfall) und mit lokalen Spezialitäten zu verköstigen. Echt sehr nett die Javaner! Papa und Tochter haben zum Abschied sogar ne Träne vergossen.
Weiter gings zum Ijen-Vulkan. An dessen Fuß fanden wir Unterkunft in einer erbärmlichen Holzhütte – keine Decken und eine Eiseskälte. Die Nacht war der Horror (Ich denke dieser Nacht hab ich jetzt meine Erkältung zu verdanken…). Aber um 4 Uhr gings ja schon wieder raus aus den Federn und wir nahmen den steilen Aufstieg in Angriff. Rechtzeitig zum Sonnenaufgang waren wir dann oben. Der Vulkan ist nicht weniger beeindruckend als der Bromo. In 2400m Höhe, eingeschlossen in den steilen Wänden, liegt ein grünblauer, milchiger See. Hier wird Schwefel abgebaut, den Arbeiter in an Stangen gehängten Bambuskörben unter enormen körperlichen Anstrengungen talwärts tragen. Zunächst vom See hoch zum Kraterrand, das ist der heftigste Teil (Ich war nach einer halben Stunde Aufstieg ohne Last auf dem Rücken schon fertig…) und dann 3 km den steilen Berg runter. Echt unglaublich was die Jungs wegschleppen. Alle paar Meter kommt einem ein Träger entgegen und fragt nach Essen oder einer Zigarette. Jeder trägt ca. 70 kg Schwefelbrocken auf dem Rücken. Für eine Ladung bekommen sie 350.000 Indonesische Rupien, das sind ca. 25 €. Soviel wie unsere indonesischen Profs am Tag verdienen und manche Indonesier in einem Monat. Der Ijen Vulkan ist ebenfalls aktiv und jederzeit ist mit einem Ausbruch zu rechen. War schon ein eigenartiges Gefühl da oben rumzuwandern.
Es hat sich sehr gelohnt die 4 Tage nach Java zu fahren. So viele tolle neue Eindrücke und Erlebnisse. Letzte Woche hab ich mir noch ein neues Surfboard gekauft und das bin ich jetzt fest am einfahren. Zur Zeit bin ich auch viel mit der weiteren Reiseplanung beschäftigt. Am 20. Juli, nachdem ich die Klausuren geschrieben hab und meine Eltern da warn, sag ich Bali auf Wiedersehen und weiter geht’s nach Süd-Ost Asien in die Mekong-Region – in 2 Monaten bereise ich Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha. Ai, freu ich mich! :-)
Freunde, lasst es euch gut gehen !!!
Der Simon

Montag, 26. Mai 2008

Semesterbreak: Lombok & Sumbawa

So – da bin ich wieder, zurück aus dem Semesterbreak. Die Reise ging nach Lombok und Sumbawa (wer nur Bahnhof versteht – im Photoalbum ist ne Karte). Zunächst war ich mit einem Freund unterwegs, zwischendurch mal 2 Tage alleine und später kamen noch 2 weitere Freunde und Roland nach. Mit vollbepacktem Roller und natürlich dem Surfboard gings zunächst in Balis Osten und von dort mit der Fähre in 5 Stunden auf die Nachbarinsel Lombok. Die Insel ist von der Größe und Landschaft her ähnlich zu Bali, aber die Kultur ist ne ganz andere. Auf Lombok leben wie in ganz Indonesien hauptsächlich Moslems (Bali ist ne große Ausnahme – hier leben 95 % Hindus, ansonsten lebt in Indonesien die größte muslimische Bevölkerung der Welt). Der Unterschied zu Bali fällt sofort auf: Auf Bali sind es die zahlreichen Tempel, Blumen- und Opfergaben an jeder Ecke – auf Lombok die Moscheen, verhüllte Frauen und Mädchen und vor allem die Gebetsgesänge…. Laut Koran müssen die Moslems 5 mal täglich beten, los geht’s um 4.30 Uhr morgens, wenn der Ruf des Muezzin in einer wahnsinns-Lautstärke von Lautsprechern übertragen wird um die Moslems zum Gebet zu rufen (und um die Ungläubigen und Andersgläubigen aufzuwecken). Auch sehr interessant: Die islamische Tradition in Indonesien erlaubt dem Mann die Vielehe mit bis zu 5 Ehefrauen – vor allem in ländlichen Gebieten kommt dies noch häufig vor... wenn sichs einer leisten kann… Ich war sehr froh dass ich im Indonesisch-Sprachkurs gut aufgepasst hab. Wir waren oft in Gegenden wo kein Wort Englisch gesprochen wurde. In Indonesien gibt es übrigens 583 verschiedene Sprachen, Bahasa Indonesia ist die Einheitssprache.
So, jetzt aber wieder zurück zum Trip. Die erste Woche verbrachten wir im Süden von Lombok – unberührte Strände, kaum Touristen, hammer Landschaft und super Surf-Spots. Vor allem beim Sonnenaufgang und –untergang zu surfen war bei der tollen Landschaft phänomenal. Yes, jetzt war ich auch endlich mal beim Hahnenkampf! Ein freundlicher Local nahm uns mit zu diesem Ereignis. Auf Bali finden die Kämpfe nur an Feiertagen im Tempel zu Ehren der Götter statt (Blutopfer) – auf Lombok andauernd. An jeder Ecke sieht man Männer stehn die einen Hahn im Arm halten und liebevoll streicheln. Zum Kampf werden den Hähnen scharfe Messer an die Krallen gebunden um den Gegener schnell zu töten. Der Kampf an sich ist ziemlich blutig und oft schon nach ein paar Sekunden vorbei. Und es wird geschrien und vor allem gewettet was das Zeug hält. War echt lustig dort. 200 Sasaks (Bewohner Lomboks) und wir 2 Weiße. Was wir in den 2 Wochen angegafft wurden war echt nicht mehr normal. Touristen sind auf Lombok und vor allem auf Sumbawa nicht sehr viel unterwegs. Die einen glotzen nur, andere schreien Hey Mister hinterher (können aber sonst kein weiteres Wort Englisch) und wieder andere wollen ein Photo machen. Das Roller fahren war auch immer ein Highlight – neben und auf dem Weg (Straßen kann mans eigentlich nicht nennen) Kühe, Ziegen, Hühner, Affen und auch mal eine 1 Meter große Riesenechse. In der Inselmitte, am Rande des 3.700 Meter hohen Vulkans (zweithöchste Erhebung und einer von über 100 aktiven Vulkanen Indonesiens), der das gesamte Landschaftsbild Lomboks beherrscht, haben wir eine Wanderung durch Reisfelder und Dörfer zu ein paar tollen Wasserfällen unternommen. Gegen Ende waren wir dann noch ein paar Tage auf den Gili-Inseln – 3 kleine vorgelagerte Inseln die noch zu Lombok gehören. Dort ist es echt krass.. traumhafte Strände, Sonnenuntergänge, Unterwasserwelt, Wellen und den ganzen Tag nur chillen. Für die Unterkunft haben wir wie überall während des Trips nie mehr als 2,50 € gezahlt. Die Inseln sind so klein, man kann in einer Stunde rundherum laufen. Da gabs dann auch ein paar Touries. Ich kann euch echt nicht sagen warum ausgerechnet dort, aber man konnte an jeder Ecke und sogar im Restaurant von der Speisekarte verschiedene Mushroom-Cocktails bestellen. Ihr könnt euch vorstellen was da für Leute unterwegs waren…
Und irgendwann dazwischen waren wir dann 4 Tage auf Sumbawa – hier aber nur im Süd-Westen da die Insel außer ein paar richtig richtig guten Surf-Spots nicht viel zu bieten hat. Die Strände sind zwar extrem schön… aber irgendwann hat man halt auch genug Strände gesehn. Aber der surf war fett. Wir waren die ganze Zeit am gleichen Spot mit dem treffenden Namen „Scar-Reef“. Eine heftige und schnelle Welle die über sehr flachem Wasser und vor allem scharfen Korallen bricht Bei jedem Sturz wird man über das Riff gezogen. Es war grenzwertig… aber geil. Als Andenken hab ich ein paar Narben am Schienbein... Gewohnt haben wir dort in einem kleinen spärlichen Holz-Bungalow direkt am Strand. Man liegt im Bett und hört das Meer rauschen. Das Bad: ein Schlauch zum duschen und ein Loch im Boden…
An einem Tag hatte ich dann eine der tollsten Erlebnisse überhaupt. Der Wellen am Scar-Reef waren zu groß zum surfen, deshalt bin ich ein paar Kilometer die Küste entlang gefahren (hab von einem Einheimischen den Tipp bekommen), zu einem kleinen Fischerdorf. Die anderen Jungs hatten sich alle was eingefangen und haben das Bett gehütet. In der Bucht war ich dann, bis auf ein paar nackte Kinder die versuchten auf 2 zusammengenagelten Brettern zu surfen, allein im Wasser und das ganze Dorf am Strand zum zuschauen. Dazu der Sonnenuntergang und nur geile Wellen… hach…
Die 2 Wochen waren der Hammer, aber gegen Schluss hab ich mich echt wieder nach Bali gesehnt und bin jetzt auch sehr froh wieder hier zu sein. Bali ist so toll… da muss man eigentlich gar nicht wegfahren. Und jetzt geht’s erstmal so weiter wie davor. Weitere Bilder im Album.

Viele liebe Grüße an euch alle! Sampai jumpa!

P.S.: Leider leider wurde unser phänomenaler Auftritt im TV bei Kabel 1 bereits ausgestrahlt.. nichmal meine Eltern wussten davon.. Aber ein paar Leuten haben es gesehn und es war wohl ganz witzig. Hier könnt ihr immerhin den Trailer anschauen: http://www.kabeleins.de/doku_reportage/traenen_terminal/video/artikel/15338/

Donnerstag, 24. April 2008

Nusa Lembongan die Zweite

Hey Leute!
News von der Insel. Erst mal was nicht so erfreuliches: Unsere kleine Katze ist leider bereits ein Tag nachdem der Tierarzt da war gestorben. Sie hatte Würmer und die Hilfe kam einfach zu spät. Wir haben den kleinen Wayan dann im Garten begraben, RIP.
Letzte Woche sind wir ins Landesinnere gefahren und sind auf einem reisenden Gebirgsfluss 3 Stunden geraftet. War ein riesen Gaudi. Die Landschaft mit den vielen Wasserfällen, Schluchten und Reisfeldern ist bombastisch. Inklusive Busfahrt und fantastischem Mittagessen hat der Spass 9 € gekostet. Und am frühen Samstagmorgen gings dann auch schon nach Nusa Lembongan. 1 Stunde mit der Fähre (extrem überfülltes Fischerboot) und schon ist man im Paradiest. Wie schon vor 3 Wochen haben wir uns ein kleines Bungalow direkt am Strand genommen (3 €/Nacht) – vom Bett aus kann man direkt aufs Meer schauen. Wayan hat uns mit frischem Fisch und anderen Leckereien verwöhnt, wir waren schnorcheln, am Strand mit Djembe und Gitarre jamen und am Sonntag Abend haben uns unsere neuen Freunde in die Balinesische Tracht eingekleidet und uns in den Tempel auf eine Hindu-Zeremonie mitgenommen – ein tolles Erlebnis was nicht jedem Tourist gegönnt ist. Den Hahnenkampf zu Ehren der Götter (auch im Tempel) haben wir leider verpasst, damn!
Das Beste war aber der Surf! Nusa Lembongan hat ein paar super Surf-Spots, die vor allem nicht überlaufen sind. Roland und ich waren an einem Tag sogar ganz alleine da. In Kuta (meine Homebase) ist nämlich meistens die Hölle los. Ich war zum ersten Mal Riff surfen (scharfe Korallenbänke, nur mit Surf-Boots möglich.. und hoffen dass man nicht allzu krass gewaschen wird) und vor allem 3 Meter hohe Wellen surfen… unglaublich geiles Feeling… Der Abschied fiel schwer, aber in ein paar Wochen geht’s zurück.
Gestern Abend hatten 2 Freunde Geburtstag und wir waren ein bischen auf Tour… in einer Bar spielte eine sehr gute Balinesische Coverband und die Jungs liesen mich spontan 2 Songs von Green Day und RATM mitspielen. Die Crowd ging ab und meine Schlagzeug – Durst ist vorerst mal gestillt. So, das wars von mir, jetzt ist wieder Uni-Life angesagt und bis auf weiteres ist auch nichts geplant – Deshalb: Tschö, bis bald!

Mittwoch, 16. April 2008

die 5. Woche - minggu nomor lima

Seid gegrüßt!
So, was gibt’s denn neues zu berichten? Ahh right, ich hab mir die letzten Tage einen lang ersehnten Traum erfüllt und mir eine Djembe (für die nicht-Schlagzeuger unter euch: das ist so ne afrikanische Trommel J ) gekauft. Handarbeit, toller Sound, persönliche Gravur – 50 €… In Deutschland würde die bestimmt um die 300 kosten. Am Ende meiner Balizeit schick ich sie dann für 14 € nach Hause (2 Monate Seeweg). Und nun wird, zum Leid meiner Mitbewohner und Nachbarn, zuhause im Zoo und mit den Locals am Strand fest gejamt (bei Sonnenuntergang besonders schön), außerdem treff ich mich ab und zu mit Kiki, bei dem ich die Djembe gekauft hab, zum trommeln und surfen. Ein sehr netter Kerl, der von Java sehr arm nach Bali kam und sich sein eigenes kleines Unternehmen aufgebaut hat. Von ihm erfahre ich vieles über den Balinesischen Lebensstil und Kultur.
Ansonsten hab ich mal wieder ne Ohrenentzündung, die gleiche Scheiße wie beim letzten Mal, nur dass ich diesmal halb taub bin und noch mehr Antibiotikum und Tabletten schlucken darf. Naja, seit die Uni begonnen hat habe ich ja auch was zu tun – Hausaufgaben und heute hatte ich auch die erste Präsi in South-East Asian Economics: Das Terroranschlag von 2002 und die Auswirkungen auf die Indonesische Wirtschaft. Im Oktober 2002 explodierten mitten auf der Hauptstraße in Kuta, wo das Leben tobt (und auch wir oft unterwegs sind, gerade mal 5 Minuten von unserer Haustür entfernt) 2 Bomben, gezündet von muslimischen Extremisten mit Verbindungen zu Al Quaida. 300 Menschen starben. Am „Ground Zero“ steht heute ein riesiges Denkmal welches an die Katastrophe erinnert.
Desweiteren haben wir in den vergangenen Tagen noch ein paar Uni-Exkursionen unternommen, ein paar Tempel besucht und mal gesehn wie die Balinesische Wirtschaft so funktioniert – Kautschukfabrik, Kokos-Plantagen etc.
Wir haben jetzt übrigens ein Haustier, gestern ist uns ne total abgemagerte, gerade mal ein paar Wochen altes Kätzchen zugelaufen. Das arme Ding war durch die verkrusteten und vereiterten Augen total blind und war echt kurz davor alle 7 Leben auf einmal zu verlieren, aber nachdem der Tierarzt da war geht’s aufwärts und wir drei sind jetzt zu viert (die ganzen Geckos und Kakalacken mal nicht mit eingerechnet..).
Jetzt hoff ich dass die Ohrengeschichte bald wieder besser ist, denn am Wochenende wollen Roland, ich und ein paar Kommillitonen nach Nusa Lembongan – richtig, die kleine Trauminsel wo ich vor 3 Wochen schon war. Wir freuen uns auf 2 relaxte Tage und ein Wiedersehen mit Wayan. Stay tuned.

Gewidmet Marcus Stettner :-)

Montag, 7. April 2008

A students life

Selamat malam! Apa khabar?
Ha, so langsam werden meine Indonesischen Sprachkenntnisse immer besser. Das ist aber nicht alles was ich in der Uni lerne. Neben der Indonesischen Sprache und Geschichte haben wir Vorlesungen in South East-Asian Economics, Business Management, Finance and Investment und Marketing Management, alles auf Englisch versteht sich. Wie in Deutschland ist der Stoff ebenfalls sehr trocken und die Hitze trägt auch nicht unbedingt zur Konzentration bei. Allerdings ist das Niveau auch sehr niedriger als in Deutschland.Auf Bali zu studieren ist schon krass irgendwie. Morgens fahr ich erst mal 20 min. mit dem Roller zur Uni in die Hauptstadt Denpasar, der Verkehr ist ne Katastrophe. Wie schon mal erwähnt… es gibt keine Verkehrsregeln. Ein einziges Gehupe und Gedrängle. Die Uni an sich ist eigentlich ganzt nett. Vor den Vorlesungsräumen kleine Altäre mit Opfergaben und Räucherstäbchen. Zum Mittagessen gibt’s Nasi oder Mi Goreng (gebratener Reis oder Nudeln). Der Sprachkurs und die Vorlesung über die Geschichte und Kultur Indonesiens sind sehr interessant. Hier mal ein paar Facts:
Es ist ziemlich leicht sich die Namen der Balinesen zu merken, denn der Erstgeborene heißt immer Wayan, der zweite Made, dann Nyoman und Ketut. Ab dem 5. Kind geht’s wieder von vorne los und ein I oder Mi vor dem Namen steht für männlich oder weiblich. Ich bin also I Wayan Simon J. Jetzt weiß ich auch warum auf Bali soviele streunende Hunde rumrennen: Da die Balinesen an die Reinkanation glauben werden die Köter schön in Ruhe gelassen, aus Angst der Hund könnte ein Vorfahre sein.
Die Sprache ist auch so ne Sache. Indonesisch ist ziemlich leicht für Europäer, es gibt keine Zeitformen, nur die Vokabeln sind nicht ohne. Zum Beispiel: Nama saya Simon. Saya orang jerman. Ini rumah saya. “Mein Name ist Simon, ich komme aus Deutschland. Das ist mein Haus.“ Wortwörtlich übersetzt heißt das aber: “Name ich Simon. Ich deutsch. Das Haus ich. … also gar nicht so schwer. Macht echt Spass jeden Tag was dazuzulernen und sich mit den Einheimischen zu unterhalten. Viele können nämlich kein Englisch und auch beim täglichen Handeln ist es ganz hilfreich wenn der Verkäufer merkt dass man kein Tourist ist. Auch sehr spassig: die Balinesische Bade- und WC-Kultur. zB die Frage nach dem WC… Zunächst fragt man obs ne Toilette gibt und dann sagt man dass man klein oder groß muss… Und da gibt’s noch viele andere lustige Geschichten.
Nachdem die Uni gestartet ist ist jetzt auch so was wie Alltag eingekehrt. Die Unternehmungen halten sich in Grenzen und ich geh relativ früh ins Bett.. schließlich muss ich um 7 wieder raus. Aber nach der Vorlesung wird erstmal die Tasche in die Ecke geknallt und ne Runde gesurft…
Sampai jumpa! (Cya)

Sonntag, 30. März 2008

José zu Besuch & Nusa Lembongan

Hey zusammen!
Schon wieder eine Woche vorbei.. der José – ein sehr guter Freund aus München, der gerade am rumreisen ist und mit dem Roland und ich ein schon in Bangkok unterwegs waren, kam für eine Woche zu Besuch. Diese verlief aber mal wieder komplett anders als geplant. Und wieder war ich Schuld.. dem Knöchel geht’s wieder gut, aber die Woche durfte ich mich mit ner feinen Ohrenentzündung rumschlagen. Das Problem haben hier einige, das liegt an dem dreckigen Meerwasser, wegen der Regenzeit, es schwimmt viel Dreck und Müll und auch tote Vögel und andere Viecher im Meer. Echt lecker beim surfen. Aber bald kommt ja die Trockenzeit und dann verschwindet auch der ganze Müll. Auf jeden Fall hatte ich echt heftige Schmerzen, vom Onkel Doc bekam ich Antibiotikum, noch andere Tabletten und 4 Tage Wasserverbot… supi! Weil wir dann userem Zeitplan ziemlich hinterher waren sind wir nicht nach Lombok, sondern haben erst noch ne Tagestour ins Landesinnere zum Wassertempel Ulun Danu gemacht, erneut die riesigen Reisterasen bestaunt und kleine Dörfer besucht wo Schweine direkt auf der Straße geschlachtet werden und die Leute in einem anderen Jahrhundert leben. Am Mittwoch sind wir dann auf die kleine, zwischen Bali und Lombok liegende Insel Nusa Lembongan gefahren. Sie gehört noch zu Bali, ist nur mit dem Boot zu erreichen und es leben gerade mal 3000 Menschen dort. Es gibt ein paar richtig krasse Luxushotels, ansonsten leben die Menschen dort nur vom Fischfang und Algenanbau. Nusa Lembongan hat es uns echt angetan.. türkisfarbenes Wasser, kleine Strände wie aus dem Bilderbuch und sehr nette Menschen. Es gibt dort die besten Schnorchelspots von Bali und eine super Welle zum surfen… Hat riesig Spass gemacht Roland und José dabei zuzuschauen…. Aber ich war nicht zum letzten Mal dort. Wir habens uns die 3 Tage echt gut gehen lassen. Bereits vom Boot aus haben wir das Quartier für die erste Nacht ausgemacht – wir sind bei einer unbewohnten Villa übern Zaun gestiegen und haben auf der Terasse gepennt – die Aussicht war deluxe! Die anderen Nächte haben wir uns direkt am Strand ein Bungalow für 2 € genommen, haben viel gechillt, sehr gut gegessen und einfach ne geile Zeit gehabt. Der letze Abend war unvergesslich… unser Gastgeber Wayan, eine echt coole Socke, hat einen schönen Thunfisch gefangen und am Abend haben wir dann direkt am Strand gegrillt und pappsatt wurde eine Trommelsession auf diversen Töpfen, Eimern und Deckeln aus Wayans Küche gestartet. Ging echt ab. War ein toller Abend.
Gestern war dann die get-together Party aller Studenten des diesjährigen Batch. Am Strand von Jimbaran wurden alle 120 Studies mit Gamelan Orchester, Kopfschmuck und Kokosnuss begrüßt und nach einer Vorstellungsrunde wurden Fisch und Meeresfrüchte angefahren… unglaublich. Nachdem der Arak (lokaler Reisschnapps) alle war gings ins Bounty, eine Disse in Kuta (nebenan war 2002 das Bombenattentat), eigentlich ein total beschissener Laden, muss man aber echt mal gesehen haben… hauptsächlich nackte besoffene Australier die sich zum Affen machen. Sehr amüsant.
Morgen verlässt uns José leider wieder und dann geht ja auch die Uni los. Dann ists erst mal vorbei mit dem Lotterleben! Bin gespannt wies studieren wird… ich halt euch auf dem Laufenden.
Cya

Samstag, 22. März 2008

Rollertour Osten

Selamat sore! Mit dem Vulkan wurds leider nichts, hab mir blöderweise am Abend davor noch den Fußknöchel geprellt. Nichts schlimmes, aber ne 4 stündige Bergwanderung ist dann doch nicht drin. Egal, kleine Planänderung: Nach einem ausgiebigen Pfannkuchenfrühstück gings los Richtung Osten, immer am Meer entlang. 1. Station: alter Königspalast in Klungkung, an den Decken ist das "balinesische alte Testament" aufgemalt.. darauf werden Sündern die Genitalien verbrannt und die Hände angehackt.. also immer schön artig sein! Und dann gings ins Landesinnere und ich sah zum ersten mal das wahre grüne Bali.. unglaublich wie grün ein Land sein kann.. Der erste Tag machte der Regenzeit alle Ehre.. es fing abartig an zu schiffen und hörte auch nicht mehr auf. Wir liesen uns nicht aufhalten und es ging weiter über die Berge durch kleine Dörfer und katastrophale Straßen, oft überflutet. Krass wie die Leute hier wohnen.. Die Dorfbewohner und vor allem Kinder sehen wohl sehr selten Europäer.. alle winken oder die Kinder rennen uns hinterher. Und dann sahen wir die Reisterassen, welche Bali so einzigartig machen. Überall schlängeln sie sich die Berghänge hinauf. Unglaublich schöne Bilder. Gestern Abend kamen wir dann in Talumben, einem kleinen Dorf am Fuß des Vulkans Gunung Agun, an. Dort haben wir uns für 4 € ein Zimmer genommen, heute morgen den Sonnenaufgang bewundert und den ganzen Vormittag geschnorchelt. Talumben ist ein tolles Tauchrevier, hier liegt ein im 2. Weltkrieg von japanischen Torpedos versenktes US Frachtschiff. Es liegt 3 – 30 Meter tief. Die Unterwasserwelt ist faszinierend. Hier werd ich warscheinlich später noch den Tauchschein machen. Anschließend gings dann bei strahlendem Sonnenschein wieder über die Berge und tolle Landschaften zurück in Süden. Unterwegs noch an einem schönen Strand gegessen und gechillt und am Straßenrand noch ein paar frische Fische gekauft welche wir gerade verspeist haben. Morgen Abend kommt der José und bleibt ne Woche. Ich hoff euch geht’s allen gut, bis die Tage!
Achja... frohe Ostern :-)

Mittwoch, 19. März 2008

Rollertour Süden

Moin Leute! Bei uns ist jetzt 11 uhr, ihr seid noch alle am pennen. Mir geht’s prima, hab zwar wie fast jeder Neue hier mit Magenproblemen zu kämpfen, aber geht schon. Hab mich mittle einkaufen, Früchte die ich noch nie gesehn hab (und teilweise auch sehr komisch schmecken) und Equipment für Pfannkuchen und Spaghetti.. ab und zu möchte ich auch mal was kochen!rweile gut eingelebt. Mit Moskitonetz kann ich jetzt auch gut schlafen und an die Hitze hab ich mich auch gewöhnt. Nur an den Luxus den wir hier haben noch nicht. Jeden Morgen kommt die Putzfrau, eine 1,40 m große Balinesin. Sie verdient im Monat ca. 15 €, bekommt von uns aber ab und zu noch ein schönes Trinkgeld. Es ist mir schon irgendwie unangenehm beim Frühstück auf der Terasse zu sitzen und sie putzt um uns rum, nichtmal den Müll müssen wir entsorgen oder die dreckige Wäsche in die Laundry bringen. Unglaublich, als Student aus Deutschland ist man hier ein reicher Mann. Es ist kein Problem 3 mal am Tag essen zu gehen. Und es ist überall so lecker! Aber vor kurzem warn wir mal fett einkaufen, ich will ab und zu auch mal selber was kochen! Und ansonsten war ich in den letzten Tagen noch beim Schneider ne Lainenhose schneidern lassen (8 €), surfen (es läuft!) und gestern haben Roland und ich ne Tagestour mit dem Roller in Süden unternommen. Die Hightlights waren das Bali Riff, dort gibt es eine riesige Höhle voller tausender sabbernder Fledermäuße, überall springen Affen rum und dazu ein schneeweißer Strand mit türkisfarbenem Wasser und riesigen Wellen. Ein Traum. Danach gings zum berühmten Tempel Uluwatu – dieser tront 100 m über dem Meer auf einer Klippe und wurde gebaut um die Geister und Dämonen aus dem Meer zu besänftigen. Ein unglaubliches Bild zum Sonnenuntergang. Und wieder überall Affen die Touristen beklauen, echt lustig. Auf Bali gibt es an die 20.000 Tempel – in diese kommt man nur rein wenn die Knie bedeckt sind, am besten man kauft sich also ein Bali-Tuch, der „Sarong“ – die gibt’s an jeder Ecke. Morgen starten Roland, Steffi (studieren mit mir in Künzelsau und wir wohnen zusammen), unsere Nachbarin Katha und ich in Norden und Osten der Insel. Diese Gebiete sind vom Tourismus noch sehr verschont. Es gibt riesige Reisterassen, schöne Strände zum schnorcheln und natürlich der heilige Vulkan Gunung Agung. Am Rande des 3200 Berges nehmen wir uns einen Führer und wandern um 2 Uhr Nachts los um rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu sein. Freut euch auf tolle Bilder! Cya!!

Sonntag, 16. März 2008

Ankunft Bali

Selamat siang! Mir gehts prima! Nur die Hitze macht mir schwer zu schaffen.. und die verdammten Moskitos. Es ist fast unertraeglich heiss, noch schlimmer als Bangkok. Aber das liegt an der Regenzeit die zum Glueck bald vorbei ist, dann ists nicht mehr so krass schwuel. Tja, was soll ich sagen, ich bin sprachlos.. es ist echt unglaublich hier. Beginnen wir bei meiner Unterkunft. Wir wohnen im "Zoo", ein riesiger Park mit 5 Villen (Bewohner sind fast ausschließlich Studenten), einem riesigen Swimmingpool, Palmen, Hängematten, ein Krokodil, mehrere Rehe, Hasen, Riesenfledermäuse, Eichhörnchen, ein oder mehrere Leguane, 2 Affen und 1.000e von Geckos die ueberall rumrennen, auch im Haus. Und das alles fuer ca. 190 Steine. Jeden morgen kommt die Putzfrau, spuelt ab, macht die Betten und raeumt auf, wir haben mehrere Gaertner und sogar Wachen vor dem Tor - ich vermute da das Areal dem oertlichen Polizeichef gehoert. Anscheinend ist er auch noch Mafiaboss. Auf jeden Fall ist alles sicher, wir muessen nicht mal die Haustuer abschliessen. Yes, gestern hab ich mein Roller bekommen. Der kostet 1 Euro am Tag, Der volle Benzintank ca. 2 Euro. Der Linksverkehr ist noch etwas gewoehnungsbeduerftig und die Balinesen fahren wie Schweine. Aber es macht riesen Spass. Zum Meer brauch ich so 4 min. und ne Surfboardhalterung hab ich auch gleich bekommen. Gestern warn wir dann auch gleich mal surfen - es laeuft! Echt super - die Wellen sind der Hammer. Und jeden Abend ein Sonnenuntergang. Die Farben sind unglaublich. Es ist alles soo billig hier, fuer 1.5 Euro kriegt man zB ein frischer Papaya Shake und ein Indo-Gericht. Das einzige was wir zuhause essen ist Toast aus dem Sandwichmaker und Obst, ansonsten gehn wir 2 - 3 mal täglich in irgendein Warung (Imbiss) am Straßenrand oder ins Restaurant. Über Geld muss man sich hier echt keine Gedanken machen. Und alles schmeckt so toll! Puuhh.. und einkaufen kann man hier.. Volcom, Billabong store etc. - alles 3 mal billiger als bei uns. Werd wohl ein riesen Paket heimschicken muessen..
Die Leute und die Kultur sind auch der Hammer hier. Die Shopbesitzer nerven zwar, aber da gewoehnt man sich daran. Aber die Leute sind alle sehr nett und zuvorkommend. Da auf Bali 90 % Hindus sind gibt es auch viele Rituale, fast jeden Tag eine Totenprozession und andere Feste. An jedem Hauseingang, mitten auf der Strasse, in Restaurants und sogar am Strand liegen ueberall kleine Opfergaben rum. Faszinierend.
Tja.. und jetzt haben wir eben noch 2 Wochen Zeit bevor die Uni losgeht. Wir sind viel am Meer und mit dem Roller die Insel erkunden. Bali ist unglaublich.. und dass ich jetzt hier bin.. kanns immer noch nicht fassen. Am Wochenende starten wir mal ne groessere Tour und fahrn 3 Tage in Norden und haben vor den Vulkan zu besteigen. Die kommenden Tage muss noch einige Sachen erledigen, Führerschein fälschen lassen :-) , Helm und Moskitonetz kaufen etc.
Bis bald!

Achja…. wer sich mal nen Ueberblick ueber mein neues Zuhause verschaffen moechte, hier die Koordinaten für Google Earth:
8°42'39,24'' S
115°10'40,25'' O

Jaaaaaa, der große blaue Pool is unserer!!!! Und der ganze gruene Wald drumrum auch!

Donnerstag, 13. März 2008

Two nights in Bangkok!

Viele Grüße aus Thailand! Bis jetzt lief alles am Schnürchen. Bereits vor dem Abflug gabs ne lustige Action. Mama u. Papa fuhren mich nach Frankfurt wo wir uns dann mit Roland (der geht mit nach Bali) und José (ein sehr guter Freund aus München, ist mit uns jetzt nach Bangkok und besucht uns noch ne Woche auf Bali) getroffen haben. Bald stand dann ein Kabel 1 TV-Team vor uns und fragte ob sie unsere Verabschiedung und unsere Story filmen dürfen, was dann irgendwann im April unter dem Thema „Tränen am Terminal“ ausgestrahlt wird. War echt ne lustige Aktion, wir haben noch 100 € Taschengeld rausgehandelt und die Mama hat zur Freude der Produktionsleitung noch echte Tränen vergossen. Sobald ich weiß wann das im TV kommt poste ich das hier.
Der Flug war in Ordnung, 10 h nach Bangkok.Wie erwartet zum Flieger raus und Wham! – wir laufen gegen eine Wand. Es ist unglaublich heiß und die Luftfeuchtigkeit ist enorm.. (35 Grad, 90 % LF). In der City haben wir im Centrum nahe der Khao San Road auch gleich ein kleines schäbiges Zimmer gefunden.. bzw. die Bezeichnung Wandschrank mit 3 Betten und 2 Ventilatoren trifft es besser.. aber 3 € / Nacht sind ein Wort! Das Bad ist das ekligste das ich je gesehn hab. Aber wer mich kennt weiß dass ich da nicht so zimperlig bin. Schlafen ist nur mit Ventilatoren auf Vollgas möglich. Das Jetleg war kein Problem, nachmittags 2 h gepennt und dann gings wieder.
Die Stadt ist krass… hab noch nie eine so dreckige Stadt gesehen… aber sie hat echt was. Zwischen den ganzen Abgasen steigt immer wieder ein süßer Kokos-, Ingwer- oder andere mir bisher unbekannte tolle Gerüche in die Nase, die prunkfollen Tempel und Buddha Statuen sind faszinierend. Und vor allem das Essen! An jeder Straßenecke gibt es frische Ananas, Mangos, Papayas und anderes exotisches Obst, frische Hähnchenspieße, Nudel-u. Reisgerichte, Käfer, Schlangen und und und – die Gerüche sind unglaublich und die Preise sind im Cent Bereich. Haben schon einiges gegessen wo es glaub ich besser ist nicht zu wissen was es war. Außerdem kann man richtig gut shoppen, hier wird echt alles gefälscht, von Armani bis Billabong und Volcom, sogar Birkenstock Sandalen. Gestern Abend haben wir uns auch gleich noch eine Massage die an jeder Ecke angeboten wird, gegönnt – herrlich (2,50 € - halbe Stunde). Aber was nervt ist dass man echt alle paar Meter angelabert wird, jeder will dir irgendeinen Scheiß andrehen oder dich auf dem Tuk Tuk mitnehmen. Anfangs waren wir noch nett, aber so wird man die Jungs nicht los. Wir sind richtig stolz dass wir noch nicht abgezockt wurden. Einmal wärs fast soweit gewesen: Ein zahnloser Tuk-Tuk Fahrer möchte uns für 30 Baht pro Kopf (70 cent) eine Stunde die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigen. Die Fahrt mit so einem 3-Rad ist zwar lebensgefährlich, aber super, was er aber nicht erwähnte war dass er alle paar Kilometer vor einem Shop anhält, immer mit den gleichen Worten „good for you, good for me“. Mit den Ladenbesitzern hat er natürlich ein Abkommen dass wenn er viel Kunden vorbeibringt er ein schönes Honorar bekommt.. und die Bangkoker Geschäftsleute sind echt knallhart.. aber was soll ich jetzt bitte mit z.B. 3 maßgeschneiderten Anzügen zum Preis von 2? Und so läuft das hier andauernd ab.. die sehen natürlich sofort dass wir bleichen Jungs Touristen sind und dann wird man die ohne böse zu werden auch nicht schnell wieder los. Aber jetzt am 2. Tag haben wirs raus.
Gestern Abend haben wir ein paar Leute (UK, Australia, France) kennengelernt und waren zusammen auf Tour bis in die Morgenstunden. War ein sehr geiler Abend, zum Party machen ist Bangkok echt nicht schlecht.
Man kann hier einiges sehn und erleben, aber wir wollen weiter… zu unserem neuen zuhause Bali!! Morgen früh geht’s los!